Aus der Stadtvertretung: Klimaschutzkonzept und Spielplatzinvestitionen beschlossen
Anfang März stand die erste Sitzung der Stadtvertretung im Jahr 2026 auf dem Plan. Neben einer Vielzahl an Informationen durch die Stadtverwaltung und kleineren Beschlüssen, die ohne nennenswerte Diskussion gefasst wurden, ist der Beschluss des Klimaschutzkonzeptes sowie des Spielplatzkonzeptes inklusive der Investitionsmaßnahmen im laufenden Jahr hervorzuheben.
Klimaschutz mit Maß nach Plan
Nach rund anderthalb Jahren Arbeit hat die Stadt Ludwigslust der Stadtvertretung ein Klimaschutzkonzept vorgelegt. Dieses soll künftig als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe dienen und gibt erstmals klare Leitlinien für den kommunalen Klimaschutz vor.
Grundlage des Konzepts sind unter anderem eine erstellte Energie- und Treibhausgasbilanz sowie die Einbindung lokaler Akteure und der Bürgerschaft. Zentrales Element ist ein Maßnahmenkatalog mit insgesamt 28 Punkten, der unter anderem die kommunale Wärmeplanung, Sanierungsfahrpläne für kommunale Gebäude, Photovoltaik-Überdachungen auf Parkplätzen, öffentliche Trinkwasserspender sowie die schrittweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED umfasst und darüber hinaus vorsieht, Klimaschutz als zentrale Aufgabe in der Verwaltung zu verankern.
Wir haben in der Sitzung für das Konzept gestimmt. Jetzt gilt es, im Zuge der Haushaltsplanung für die Jahre 2027/28 herauszuarbeiten, welche Maßnahmen wir umsetzen und welchen finanziellen Rahmen wir bereitstellen können. Klimaschutz geht uns alle an und wird nur gelingen, wenn wir zuhören und anpacken!
Spielplätze mit Investitionsschub
Das überarbeitete Spielplatzkonzept wurde nach Beteiligung unserer Beiräte durch die Stadtvertretung beschlossen und schafft damit eine klare Grundlage für die Weiterentwicklung der Spiel- und Freizeitflächen in Ludwigslust. Bereits Ende 2024 haben wir uns für eine solche strategische Ausrichtung eingesetzt. So können Maßnahmen nun nicht mehr nur punktuell, sondern planvoll, bedarfsorientiert und langfristig umgesetzt werden – unter Einbeziehung von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren.
Mit dem Beschluss wurde zugleich der Sperrvermerk aufgehoben und damit 150.000 Euro für konkrete Maßnahmen freigegeben. In der Bauernallee entsteht ein aufgewerteter Jugendbereich mit einer neuen Sitzgruppe, zusätzlichen Müllbehältern, einer neuen Balancierstrecke sowie dem Beachvolleyballfeld, das hier einen neuen Standort findet. Dieses wird dann künftig nicht mehr auf dem Spielplatz in der Kapplunger Straße zu finden sein, denn hier wird eine Wassermatschanlage entstehen, die für etwa 18.000 Euro zeitnah umgesetzt wird.
Als nächster Schritt stehen Vor-Ort-Begehungen an, insbesondere für den Spielplatz in der Schweriner Allee – unter anderem mit Blick auf eine zweite Wassermatschanlage – sowie für den Skaterplatz, dessen Umgestaltung geplant ist. Gleichzeitig bleibt klar: Auch in den kommenden Haushaltsjahren 2027/2028 werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass gezielt in die Spiel- und Freizeitinfrastruktur investiert wird, um attraktive und zeitgemäße Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt zu schaffen.